#149 Sei(d) mutig!

Shownotes

Kriege, Klimakrise, gesellschaftlicher Druck – wie sollen wir unseren Kindern in dieser Welt eigentlich noch Zuversicht vermitteln? In dieser inspirierenden Folge sprechen Michèle und Katharina mit Autorin Natalie Kluwe über Mut, Wut, Gleichberechtigung und die Frage, wie wir trotz aller Herausforderungen hoffnungsvoll bleiben können.

Gemeinsam geht es um die Kraft von Emotionen – besonders um Wut als wichtigen Motor für Veränderung. Natalie spricht darüber, warum es so wichtig ist, Grenzen zu setzen, authentisch zu sein und stolz auf die eigenen Erfolge zu schauen, statt sich ständig kleinzumachen. Gleichzeitig werfen die drei einen ehrlichen Blick auf Themen wie die gläserne Decke, gesellschaftliche Erwartungen an Frauen und die Verantwortung, die viele Mütter im Alltag tragen.

Doch die Folge bleibt nicht bei Problemen stehen. Sie macht Mut, den Blick auch auf Fortschritte und positive Entwicklungen zu richten. Es geht darum, handlungsfähig zu bleiben, kleine Schritte wertzuschätzen und Kindern Empathie, soziale Verantwortung und Selbstfürsorge vorzuleben.

Eine stärkende Episode über Feminismus, Hoffnung und die Frage, wie wir unsere Kinder in herausfordernden Zeiten begleiten können, ohne den Glauben an Veränderung zu verlieren. Wenn dich die Folge inspiriert hat, teile sie gern mit anderen oder erzähl uns, welche kleinen Schritte dir im Alltag Hoffnung geben.


Mamafürsorge


von Katharina und Michèle

Ihr findet uns unter:

https://mamafuersorge.com

oder auf Instagram @‌mamafuersorge.podcast



    NEWS
    Im Februar 2026 erschienen unsere neuen Bücher
  • “Wenn kleine Seelen leiden: So begleitest du dein Kind bei psychischen Belastungen” (Michèle Liussi, Humboldt Verlag)
  • “UPS, wir fahren in den Urlaub - Eine Vorlesegeschichte über die schönste Zeit im Jahr.” (Katharina Spangler, Humboldt Verlag)
  • “UPS, ich habe jetzt ein Geschwisterchen - Eine Vorlesegeschichte, die deinem Kind hilft, sich in seiner neuen Rolle zurechtzufinden.” (Katharina Spangler, Humboldt Verlag)

  • Entdecke weitere Mamafürsorge-Bücher unter [https://mamafuersorge.com/mamafuersorge-buecher/](https://mamafuersorge.com/mamafuersorge-buecher/)


Intro/Outro: 🎵Musik: “Carefree Folk” von MagpieMusic - gefunden auf Pixabay Music

https://pixabay.com/music/upbeat-carefree-folk-191681/

Transkript anzeigen

00:00:01: Eine heutige Einleitung überlasse ich unserem Gast Natalie Klywer, in dem ich den Beginn ihres Buches zitiere.

00:00:07: Was für eine Welt hinterlassen wir unseren Kindern?

00:00:09: In letzter Zeit habe ich kaum eine Frage so oft gehört wie diese.

00:00:12: Wohin ich schaue, Sorgen falten noch und nöcher!

00:00:15: Seit der Corona-Pandemie leben wir in einer Art Dauerkrise – Der Klimawandel, der Krieg in der Ukraine, Putin Trump das allgemeine Aufrüsten die Wahlerfolge der Rechten auf der ganzen Welt.

00:00:24: Da kann einem schon Angst und Bange werden.

00:00:26: Ich möchte, dass meine Kinder trotz einer Krise nicht den Kopf in den Sand stecken sondern zuversichtlich auf die Zukunft schauen.

00:00:32: Ich möchte das sie ihre Chancen entdecken und sie ergreifen.

00:00:35: Natürlich wünsche ich all das auch meinen Zönen aber besonders meine Tochter Denn es ist nun mal so, dass Mädchen immer noch mehr Stärke brauchen als Jungs um in dieser Welt voranzukommen Um das Leben zu führen was Sie führen wollen Gerade jetzt wo es in Sachen Gleichberechtigung wieder rückwärts geht.

00:00:48: Deshalb brauchte meine Tochte mehr Rüst zurück im Rucksack um ihre Träume umzusetzen um alles werden zu können was sie möchte.

00:00:54: Dieses Rüstzeug möchte ich ihr mitgeben in Form von elf Briefen.

00:00:57: Das Wissen und den Mut, den sie braucht um zuversichtlich zu sein, um würden zu sein... ...zu zweifeln und die Kraft dieser Gefühle zu nutzen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

00:01:06: Diese Briefe hat Natalie zu einem Buch gemacht.

00:01:09: Sein Mutig gerade jetzt

00:01:10: heißt es!

00:01:12: Denn in unserer letzten regulären Folge mit Gast wollen wir gerne mutig und optimistisch mit euch nach vorne blicken.

00:01:18: Hallo und herzlich willkommen zum Mama für Sorge Podcast der Podcast für alle Seiten der Mottenschaft.

00:01:25: Hier sprechen wir mit unseren Gästen über die schönen, aber auch über die schwierigen Aspekte des Mamascience.

00:01:31: Ganz ohne Trabus!

00:01:33: Wir das sind

00:01:34: Michelle,

00:01:35: Mama Psychologin Autorin und fachliche Leitung bei den frühen Hilfen in Tirol Und Katharina ebenfalls Mama AutorInn und Kämpferin für die

00:01:45: psychische

00:01:45: Gesundheit von Müttern.

00:01:47: Herzlich

00:01:48: Willkommen Bei uns.

00:01:52: Hallo Nathalie schön dass du Bart ist

00:01:53: hallo oder schön dass ich wieder da sein kann.

00:01:57: Genau, ich dachte wir müssen all den schlimmen Nachrichten so wie du das mit dein Buch auch dachtest für unsere letzte Folge

00:02:04: auch

00:02:05: optimistisch nach vorne gucken und schauen wie wir trotz dieser Weltlage ja da mutig vorangehen.

00:02:14: So wie du es auch in deinem Buch machst.

00:02:16: Ich denke das war ja auch deine Intention wie wir gerade gehört haben.

00:02:19: Ja, genau.

00:02:20: Also es ist tatsächlich dass man ja manchmal die Decke über den Kopf ziehen will.

00:02:24: also so geht's mir auch und manchmal sind die Nachrichten wirklich kaum noch auszuhalten und ich bin auch so das ich mittlerweile in viele Sachen viele Konflikte gar nicht mehr so tief einsteige weil ich merke dass es einfach zu viel ist.

00:02:38: Ich denke immer, sobald wir aber verlieren, den Mut verlieren und gar nichts mehr machen.

00:02:43: Dann haben die anderen in diesem Fall die Rechtsextremisten ja schon gewonnen, die es überall gibt.

00:02:49: Und ich glaube einfach diesen Mut und dieses Wir können immer noch was machen.

00:02:52: Wir sind ja immer noch handlungsfähig auch an unsere Kinder weiterzugeben ist so ganz entscheidend.

00:02:58: damit wenn nicht in Angst erstaunt

00:03:01: Das ist ein voll guter Punkt, weil es gibt ja auch Untersuchungen dazu dass sich Fanatismus aus Angst speist.

00:03:08: Da ist absolut Angst motiviert und Angst stellt man am allerbesten Mut entgegen.

00:03:15: Genau, also es wird ja auch ganz bewusst Angst gemacht.

00:03:18: Also es werden ja bewusst auch Fake News in die Welt gesetzt damit wir Angst haben und damit wir einfach eine so eine Angststarre verfallen und dann gar nichts mehr machen und denken Die anderen haben eh gewonnen Wir können gar nicht mehr machen.

00:03:29: Und das ist ja nicht nur in der Politik Das ist ja auch ein ganz vielen Bereichen des Lebens So dass man einfach wenn man sich dem entgegen stellt und Jetzt sind ja manchmal vielleicht nur kleine Sachen die man machen können aber einfach sich auf die eigene Handlungsfähigkeit zu besinnen das hilft halt Ungemein.

00:03:46: Und bevor wir das aber an unsere Kinder irgendwie weitergeben können, vor allem an unsere Töchter müssen wir es ja auch selbst lernen und deshalb habe ich in diesem Buch sowohl ein Ratgeber für wie man seine Töchter stark macht als auch wie man sich selber erst mal stark macht.

00:04:02: Denn bevor man nicht in die Zuversicht zurückfindet ist es wirklich schwierig die dann auch weiterzugeben.

00:04:08: Ich habe gerade noch mal die Überschriften angeguckt.

00:04:10: Du darfst träumen, du darfst wütend sein!

00:04:12: Du darf dir verbündet versuchen und stolz auf dich sein.

00:04:15: Was sind so tolle Botschaften?

00:04:19: Die lese ich mir auch selber jetzt gerne nochmal durch weil das sind ja auch wie du sagst wir müssen erstmal selbst da uns stärken und es sind Dinge die wir uns immer wieder sagen müssen als erwachsene Frauen

00:04:28: Genau, also es ist eigentlich auch wirklich viele Sachen die ich irgendwie für mich selber aufgeschrieben habe.

00:04:33: Also ich sage auch immer gerne meine Bücher sind auch immer so ein Stück weit therapeutisch weil ich da auch tatsächlich immer so Phasen verarbeite die mich gerade irgendwie sehr beschäftigen.

00:04:44: und das ist ja tatsächlich so wenn ich schreibe du darfst wütend sein dass das ja eine Sache die grade in unserer Generation uns früher nicht so gestattet wurde.

00:04:53: als Mädchen also bei mir ist es zum Beispiel entstand dass sich wirklich richtig wüten bin schluckig alles runter, bis es überkocht und dann fang ich aber nicht an Wüten zu sein sondern fang an zu heulen.

00:05:03: Manchmal auch für einen ganz anderen Anlass also dieser berühmte Tropfen der die Regentonne zum Überlaufen bringt.

00:05:10: und das habe ich tatsächlich überall die Jahre gelernt und das möchte ich meiner Tochter als Muster nicht weitergeben.

00:05:18: Aber bevor ich das wirklich daran kann muss sich dieses Muster ja bei mir selber erstmal erkennen.

00:05:25: sehr viel versucht, auch in den einzelnen Kapiteln ein bisschen zu überlegen.

00:05:28: Was wollen wir eigentlich weitergeben und was brauchen unsere Töchter um stark und mutig durch die Welt zu gehen?

00:05:35: Und Wut ist ja auch eigentlich so eine kraftvolle Energie, oder?

00:05:39: So eine ganz Kraftvolle Emotion.

00:05:42: Die will uns ja zum Handeln bringen zur Veränderung zu Schutz unserer Grenzen oder zur Verenderung von Missständen und wenn wir die ständig runterschlucken sind wieder näher dran an der Passivität, an der Apathie usw.

00:05:57: Deswegen ist das ein voll guter Anfangspunkter, du darfst wütend sein!

00:06:03: Und jetzt machen wir es mit der Wut.

00:06:05: Genau, also die ganzen großen Bewegungen in einer Geschichte sind ja auch aus Wut entstanden.

00:06:09: Also die französische Revolution, wenn man an die Frauenbewegung denkt das war immer eine große Wut und wenn wir sie runter schlucken dann haben wir diese Kraft gar nicht Dinge zu verändern und das finde ich ist so das Wichtige.

00:06:22: aber es wurde Frauen hier auch immer abgesprochen wütend zu sein.

00:06:25: Das war ja dann als hysterisch und auch heute ist es noch so wenn du als Frau wütender bist Die Zicke und bei Männern ist es so, ach der haut halt gerne mal auf den Tisch.

00:06:34: Aber das macht man als Mann auch.

00:06:36: Das ist dann so Durchsetzungsstärke.

00:06:38: Also das ist heute nur sehr unterschiedlich geframed.

00:06:42: Ich rufe natürlich nicht dazu auf, dass meine Tochter um sich schlagen soll.

00:06:46: Nein!

00:06:47: Und ich will auch nicht, dass sie jetzt so wird wie die Männer... weil ich würde eher sagen, die Männer müssen ein Stück weit erwerben mit den Frauen was das betrifft.

00:06:55: aber dieses Runterschlucken und dann lieber lieb und nett sein und gucken, dass es den anderen gut geht Das kostet so viel Energie und da geben wir ja auch ein stückweit immer uns selber auf wenn wir das machen.

00:07:07: Bei mir ist es meine PMS-Phase, da kann ich's nimmer unterdrücken und dann kommt die Wut hoch.

00:07:11: Dann heißt das ja PMS, sag' ich nähes, die ist immer da.

00:07:15: Naja also... Also ich mein', ich mag mich in der Phase auch nicht so besonders gern aber da kommt halt eben das raus was ich sonst unterdrücke oder was sonst manchmal nicht rauskann und dann denke ich mir immer aber eigentlich ist es ja ein Teil von mir.

00:07:28: Da ist halt manchmal unbequem für meinen Feld auch.

00:07:32: Ja, aber vielleicht muss man ja auch unbequem sein.

00:07:35: Also das ist halt auch das was uns immer beigebracht wird dass wir immer Rücksicht nehmen müssen und da tun wir uns selber ja auch nicht gut mit.

00:07:46: Wie halten wir es denn aus?

00:07:48: Dass wir dann unbequeben sind?

00:07:50: Weil das Problem ist ja nicht, dass unbequem sein finde ich jetzt.

00:07:53: Also wenn es in dem Moment wo ich PMS habe, bin ich gern un bequem, ist mir egal.

00:07:58: Aber ich muss es dann aber auch aushalten hinterher und wenn die Hormone wieder abflachen und dann ist die Stimmung schlecht.

00:08:06: Schlechte Stimmung aushalten ist für Frauen.

00:08:09: Man liest den Raum und fühlt als hätte man die Verantwortung für

00:08:11: ihn.".

00:08:12: Ja, also das ist auch so dieses, dass man immer denkt, man ist verantwortlich dafür.

00:08:16: Dass es allen gut geht und auch das ist glaube ich wo wir uns wirklich von lösen müssen.

00:08:23: Und natürlich, das schreibe ich auch im Buch muss man natürlich Wege finden, dass solche Sachen irgendwie sozial verträglich sind und sie so kanalisieren.

00:08:32: Das ist auch immer eine Gradwanderung wie man das eigentlich macht.

00:08:37: aber ich glaube auch dieses Authentives sein und dieses sagen Ey!

00:08:40: Ich bin jetzt Wütend darauf.

00:08:43: Und ich sage jetzt einfach mal nein und setze meine Grenzen, es sind ja noch andere Kapitel im Buch das geht ja irgendwie auch ineinander über.

00:08:49: wir sind nicht wütend weil wir auch nicht lernen unsere Grenzen zu ziehen und auch nicht richtig auf uns hören.

00:08:54: und ich glaube der erste Schritt ist auch dass man erst vielleicht bevor man seine Wut rauslässt einmal einen Schritt zurücktritt und überlegt wie so bin ich jetzt eigentlich wütender überhaupt erstmal wahr nimmt Ich bin jetzt wütenden da ist irgendwie eine grenz überschritten worden und das ist ja auch was was wir ganz oft erstmal lernen müssen das wahrzunehmen.

00:09:12: Welche Grenze wird da überschritten?

00:09:13: Wieso, was ist das jetzt eigentlich für ein Gefühl?

00:09:16: und wo es ja oft da entweder weil Ungerechtigkeiten da sind, dass man sie benennen kann oder weil eigene Bedürfnisse verletzt worden sind Und diese eigenen Bedürflisse die sind gar nicht so leicht wahr zu nehmen.

00:09:28: welches bedürfnis wurde da jetzt eigentlich verletzen?

00:09:30: also mir fällt das zum beispiel am schwierigsten bei der ganzen sachen zu erkennen Was brauche ich jetzt eigentlich ganz genau und wieso ist dieses gefühl jetzt da?

00:09:41: Auch das ist ja eine Trainingssache, wenn uns das aberzogen wurde.

00:09:44: Das ist überhaupt ein Grundgebüten zu sein weil wir gar nicht wütend sein müssen.

00:09:48: Es ist auch ziemlich schwierig diesen Grund zu erspüren und ich glaube da ist so das wo wir ranmüssen aber dieses vorher einen Schritt zurücktreten und es versuchen wiederzulernen.

00:09:58: Weil dann kann man auch ganz klar diese Punkte benennen.

00:10:01: Ich glaube das hilft total auch nicht blind irgendwie alle mit der Wut dann zu erschlagen sondern sowohl dosiert vielleicht rauszulassen.

00:10:10: dann macht sie ja auch nur neue Probleme.

00:10:12: Wenn Sie einen destruktiven Out-Camp findet, dann habe ich sie zwar rausgelassen aber hab da neue Probleme oder?

00:10:21: Ja genau manchmal ist es gibt Situationen wo ich finde dass das auch absolut adäquates einmal Rumpelstilz jetzt sein und kommt natürlich immer auf den Rahmen darauf an indem man gerade ist.

00:10:33: aber ich vergleiche das immer mit dem Nudeln kochen.

00:10:35: wenn man den Deckel drauf lässt dann kommt irgendwann der Geht das ganze Wasser raus und du hast die Sauerei, musst den Herd putzen.

00:10:42: Und wenn du dann sowohl dosiert den Deckel öffnest und den Dampf rauslässt, dann funktioniert es halt auch so dass der Druck rauskommt.

00:10:50: Ich glaube so ist das bei uns, wenn wir das einfach vernünftig machen und lernen das in Etappen zu machen, die anderen vertragen nur dann ist ja auf die Akzeptanz da letztlich.

00:11:01: Wir wollen akzeptiert werden mit unseren Gefühlen.

00:11:05: Wie nimmst Du das wahr?

00:11:06: Ich gucke auch gerade, weil ich finde auch ganz wichtig diese Kapitel und sage es hängt alles zusammen.

00:11:13: Man darf stolz auf sich sein, man darf sich verbündete suchen, auf sich selbst hören... Und ich nehme ein bisschen so wahr dass es jüngeren Frauen jetzt schon in den zwanzigern besser gelingt als uns.

00:11:27: Wir sind eine Generation.

00:11:30: Wir haben keine Töchter wir haben Jungs.

00:11:33: Das ist noch ein bisschen weiter weg.

00:11:36: Wie nimmst du das wahr?

00:11:38: Du hast eine Tochter, wie ist es bei den Mädels in dem Alter?

00:11:41: Können die das schon besser als wir das können?

00:11:45: Meine Tochter kann das sehr gut.

00:11:46: Bei ihr ist es eher so, dass man gucken muss, dass diese Wut sozial verträglich geäußert wird.

00:11:53: aber ich merke, dass doch in ihrem Umfeld sehr viele Mädchen sind die sich nicht so rauslassen, die auch irritiert sind wenn andere Mädchen diese Wutt haben und diese Grenzen setzen und sagen mir ist das jetzt zu viel.

00:12:06: vor allem merke ich, dass es bei den Bezugspersonen um die Kinder drum herum Die sind halt leider nicht in einer jungen Generation.

00:12:14: und gerade in der Schule, wo ja die Kinder nur mal sehr viel Zeit verbringen ist es wirklich immer noch so dass die lieben netten Mädchen, die gerne basteln und malen das sind halt die Lieblinge von den Lehrkräften.

00:12:25: Und das steckt halt... Je älter die Lehrkräfte sind umso mehr steckt es bei denen auch drinnen und ich glaube Das ist tatsächlich das Problem denn die beurteilen unsere Kinder und da kriegen unsere Kinder das Feedback.

00:12:38: bleibt es uns eigentlich nur im Elternhaus da wirklich so eine gesunde Basis zu legen, um dann den Ausgleich zu schaffen.

00:12:46: Ich glaube ich war eine Frechesschülerin schon in der Grundschule und später auch und konnte mich, glaub's hab' ich schon mal hier im Podcast gesagt, konnte mir das aber nur leisten weil ich halt gute Noten hatte.

00:12:55: So war es bei mir auch, genau.

00:12:57: Es war irgendwie akzeptiert weil ich war ja gut dann konnte ich halt auch frech sein, dann konnte Ich aufbekehren und sagen so geht's aber nicht Weil im Grunde hat ja alles geklaut.

00:13:04: also die Noten haben wir gepasst Dann konnte man das halt auch ertragen.

00:13:09: Mehr des Unjungs betrifft es jetzt, die halt die schlechten Noten hatten.

00:13:12: Die durften sich das gar nicht so erlauben.

00:13:13: Das finde ich im Nachgang immer noch richtig unfair.

00:13:15: Ja, das ist auch wirklich so!

00:13:16: Also ich hatte auch das in der Grundschule dieser Erfahrung... In der ersten Klasse hat meine Grundschullehrerin uns begrüßt mit den Worten Ich bin eure Klassenmami und dann habe ich dazwischen gerufen, ich hab schon eine Mami, ich will keine zweite Mami Und dann war ich bei ihr unten durch.

00:13:31: also ich hatte denn auch nie die schönste Schrift super gekonnt, ich konnte schon vor der Schule lesen und mehr oder weniger alles.

00:13:38: Aber sie hat halt immer mein Heft hochgehoben und gesagt also so darf man nicht schreiben das sieht ja ganz ganz schlimm aus!

00:13:44: Also da war ich bei ihr... Sie war damals schon ich glaube so sechzig in einer ersten Klasse war.

00:13:49: aber da war Ich unten durch des Mädchen weil es einfach so frech ist und sich nicht anpasst.

00:13:53: und Das prägt schon weil du willst natürlich jetzt kleines Kind mit sechs Jahren in einer ersten Klasse, du willst ja gefallen.

00:14:00: Und ich habe mich so angestrengt und immer wieder ganz lange Geschichten

00:14:03: geschrieben.".

00:14:04: Und dann hat sie mich gesagt, toll, du hast eine Geschichte geschrieben die so lang ist wie ein Schulheft, sondern der hat gesagt also hier die Schrift, das passt ja gar nicht!

00:14:11: Da hatte ich meinen Stempel halt einfach weg und er hat sich ein bisschen gebessert.

00:14:16: aber diese Tendenzen sehe ich leider immer noch, dass es dieses Bild ist und wenn Mädchen nicht in dieses Bild passen haben sie es tatsächlich schwer.

00:14:26: Mir tut die kleine Natalie gerade total leid, die lange Geschichten schreibt und dann für die Schrift kritisiert wird.

00:14:33: Ja eigentlich kann ich heute meine Bücher mit dem Computer schreiben!

00:14:37: Aber vielleicht ist auch das letztlich der Antrieb zu sagen, es ist jetzt mein elftes Buch und das Schreiben ist jetzt meinen Beruf.

00:14:43: Und meine Schrift wird eigentlich von niemandem mehr öffnetisiert.

00:14:49: Vielleicht noch wenn ich Autogramme gebe in meine Bücher.

00:14:53: Ja aber die sind umso cool, um so unleserlich.

00:15:00: Und jetzt sagst du selbst... einen tollen Job, das viele Bücher geschrieben.

00:15:08: Ein Kapitel geht auch darum, dass man stolz auf sich sein darf.

00:15:11: Gelingt dir das?

00:15:13: Das ist tatsächlich... Ich glaube es ist so dieses, dass er seinen eigenen Erfolge gerne als Zufall abholt und dann sagt ja ich habe einfach Glück gehabt und sowas.

00:15:23: Und auch das müssen wir unseren Töchtern einfach beibringen zu sagen hey!

00:15:26: Ich hab jetzt gute Arbeit geleistet.

00:15:28: Ich bin total zufrieden mit dem was ich gemacht habe.

00:15:30: Ich habe mich angestrengt.

00:15:31: Das war eben nicht zufällig Das muss ich gestehen, das gelingt mir immer noch nicht richtig und vor allem erkenne ich ganz oft nicht was ich jetzt gemacht habe.

00:15:41: Sondern ich sehe nur andere machen es ja noch besser, andere sind ja noch erfolgreicher.

00:15:45: also der Benchmark ist dann immer die ganzen anderen, die denn noch toller sind.

00:15:51: Und dass sie natürlich totaler Blut sind weil es geht immer nochmal besser und selbst die allerbesten Sehenden es gibt ja noch jemanden der nochmal besser ist usw.

00:15:58: Also ja aber das ist tatsächlich auch ein irgendwie beigebracht wird.

00:16:06: Also dieses Ohr gibt man bloß nicht so an, gerade als Mädchen.

00:16:09: Das gab doch damals, als wir Jünger waren, diesen furchtbaren Poesie-Albumspruch sei nicht wie die stolze Rose sondern sei wie das Falchene Mose sitzsam und rein und nicht wie eine stolze rose, die immer bewundert will sein.

00:16:25: Es ist

00:16:25: ganz furchtebar.

00:16:26: Ich habe den jetzt

00:16:28: oft bei mir drin.

00:16:30: Für die jüngeren

00:16:31: Hörerinnen in Unterort euch!

00:16:33: Da gab es nicht diese freunde Bücher, die unsere Kinder haben mit so vorgefertigten Dingern.

00:16:37: Sondern Poesiealben.

00:16:39: Also Bücher mit leeren Seiten ... Bei mir war Mickey Mouse vorne drauf und dann konnte man so Sinnsprüche

00:16:45: da reinschreiben.

00:16:48: Und dann so einer dieser Sinnsprüche.

00:16:50: Den hatte ich

00:16:50: auch drin stehen.

00:16:51: Ganz furchtbar!

00:16:52: Ich hab den ganz oft drin stehen gehabt.

00:16:53: Vielleicht haben die Leute sich auf was dabei gedacht.

00:16:56: Ich weiß es nicht... Aber das war der typische Spruch, den auch gerne ... Leerkräfte ihren Schillerinnen in dieses Buch reingeschrieben haben.

00:17:03: Also keine Jungs, die hatten sowieso keine Poesie an.

00:17:06: Ja, keine PoeSie an!

00:17:10: Und Rose und Faltchen ist ja auch ganz offensichtlich sehr weiblich konnotiert.

00:17:14: aber man darf es nicht vergessen.

00:17:17: damit sind wir halt aufgewachsen.

00:17:18: also das prägt natürlich

00:17:25: Die Orientierung nach oben in gesunden Maß ist ja ein Motivationsfaktor, das darf man jetzt auch nicht vergessen.

00:17:31: Auf

00:17:31: jeden

00:17:32: Fall!

00:17:32: Wenn ich mich nach unten orientiere, fehlt der Antrieb, mich zu verbessern weiterzukommen und den kann man ja positiv werden wenn man sieht was dann rauskommt.

00:17:49: oder elf Bücher die vielen Menschen geholfen haben Orientieren nach oben hatte ich ja weiter angetrieben.

00:17:56: und auch dieser Wunsch zu schreiben, mitzuteilen und zu verändern.

00:18:00: Das waren ja auch alles Motivatorinnen in deiner Geschichte.

00:18:05: Und gleichzeitig aber auch ihnen zu halten und zu sagen, ich bin kein Imposter!

00:18:10: Das ist nicht alles Zufall.

00:18:11: Ich bin da nächtelang, tagelang dran gesessen, habe geschrieben, hab gedacht, hab skizziert, hab gemacht... Ich habe mir das beigebracht, ich habe das gelernt, hat mich verbessert.

00:18:23: Also das muss ja auch mal Platz haben.

00:18:27: Ja, es ist bei so vielen wie bei der Wut.

00:18:29: Das geht halt immer um die richtige Balance und ganz oft schlägt die Waage dann eher zu der falschen Seite aus und das ist unser Problem.

00:18:41: Heute habe ich nie wieder dazugesehen irgendwie ob es wohl irgendwann mal einen Mann gab, der gedacht hat, dass sage ich jetzt lieber nicht!

00:18:48: Ich denke nochmal drüber nach.

00:18:49: Also es ist

00:18:52: natürlich

00:18:53: überspitzt, ich bin heute ein bisschen sauer in der Hinsicht.

00:18:56: Aber das ist halt so was, was Männer... Ich habe es gerade jetzt im Freundeskreis viele Bewerbungen geschrieben und dann hat auch eine Frau gesagt, man hätte sich schon längst auf diese Stelle beworben.

00:19:09: Der ist einfach da sicherer in sich weil er's halt auch anders gelernt hat.

00:19:13: Das ist eben das, was haben wir in den Achtziger-Ninzen gerne in der Schule gelernt?

00:19:16: Wir sollen eben Sitzam sein!

00:19:18: Wir sollen brav

00:19:19: sein!

00:19:21: Ja, uns nicht nach vorne drängeln.

00:19:23: Aber wenn ich mich bewerbe muss ich mich ja nach vorn drängen.

00:19:25: Man muss ja sagen Ich bin cool heil hier so ne?

00:19:29: Und da sehe ich das so oft dass viele Frauen da uns nicht trauen einfach zu zeigen was wir können.

00:19:40: und es ist auch das nächste Kapitel logischerweise in deinem Buch Wir dürfen uns verbündete suchen.

00:19:45: Das ist ja etwas als Männer in großem Umfang schon immer sehr viel tun, was wir Frauen auch machen.

00:19:52: Aber halt noch nicht in diesem Umfang und deswegen finde ich das auch so etwas Wichtiges, was ich noch lerne.

00:19:59: Und wenn ich Töchter hätte den auch unbedingt mitgeben würde.

00:20:03: Also das ist ja auch tatsächlich was, was versucht wird uns tatsächlich schwer zu machen.

00:20:07: also es ist ja dieses die Frau auf diese versorgende Haushaltsrolle zu begrenzen.

00:20:15: Es ist kein Zufall, dass die extremen konservativen Kreise wieder diesen Backlash versuchen.

00:20:22: Weil es natürlich sehr bequem ist wenn die Frau sehr beschäftigt ist mit der ganzen Kehrarbeit und wenig Zeit hat dann hat sie auch keine Zeit zu rebellieren, dann hat sich auch keine zeit verbündete zu suchen und sich mit anderen zu treffen weil sie halt einfach so beschäftigt gehalten wird dazu noch die finanzielle Abhängigkeit einem dann ja auch einiges erschwert, aber das ist schon eine Struktur die auch teilweise sehr bewusst geschaffen wurde.

00:20:46: Dass Frauen gar nicht erst auf die Idee kommen ich könnte mich jetzt verbünden und könnte jetzt eine Revolution anstoßen.

00:20:53: wir sehen wie Männer machen das super.

00:20:54: es gibt da tatsächlich Metastudien drüber dass zum Beispiel im wissenschaftlichen Rahmen Männer vor allen Männer zitieren also sehr viel mehr.

00:21:04: Das ist ja so, je mehr du zitierst in der Wissenschaft umso höher ist dein Impact Faktor usw.

00:21:10: Also es auch einfach davon hängt dein Erfolg ab.

00:21:13: und wenn Männer vor allem Männer zitieren dann fördern sie ja auch vor allen Männern.

00:21:17: Und das gibt's in ganz vielen Netzwerken.

00:21:20: und diese berühmte gläserne Decke.

00:21:23: also als ich angefangen habe vor zwanzig Jahren als Journalistin zu arbeiten habe Ich ein Artikel über die Gläser eine Decke geschrieben.

00:21:30: Da war ich in Anfang meiner Zwanziger so.

00:21:33: Und da habe ich noch gedacht, das ist wenn bei mir erst mal... Das wird dann auch keine Rolle mehr spielen und es ist so ein Relikt.

00:21:41: Ich muss jetzt leider sagen, zwanzig Jahre später diese Gläsentecke gibt's immer noch.

00:21:45: Und das was ich damals geschrieben und recherchiert hab, ich weiß gar nicht mehr für welches Medium das war.

00:21:51: Aber das gilt heute noch ganz genauso.

00:21:54: Und dieses Interview, was ich damit geführt hat mit dieser Wissenschaftlerin, das war eine Französin.

00:22:00: Das ist alles noch ganz genau so heute.

00:22:03: Also es hat sich erschreckend wenig geändert und vor allem ist diese gläsernde Decke halt da, wenn du Kinder kriegst und das müssen wir auch unseren Mädchen irgendwie beibringen.

00:22:15: In der Buchbranche ist es ja seit einiger Zeit gibt's ja viele Frauen die nur noch oder vorwiegend Frauen lesen und so und da habe ich das auch so gemerkt.

00:22:23: also man ist jetzt Aber doch, es hat auch genauso einen gesellschaftlichen Impact.

00:22:29: Dass in den Föyetors die Bücher von Männern mehr besprochen werden als die von Frauen und dass Frauenliteratur dadurch abgewertet wird im jeglicher Hinsicht... Schon viel tun können, indem wir uns gegenseitig unterstützen und unsere Bücher lesen oder so.

00:22:42: Ja genau!

00:22:43: Und es ist ja auch tatsächlich das Bücher die von Frauen geschrieben werden, die werden ganz oft dann einfach mal eingeordnet als Unterhaltungsliteratur, Liebesroman.

00:22:55: Aber ein Liebesroman kann genauso ein gesellschaftskritischer Roman sein wie alles andere.

00:23:02: Das wird aber von vornherein eingeordnet und mir hat auch mal jemand aus der Buchbranche gesagt, dass ja vielleicht nicht so gut ist irgendwie wenn ich was Literarisches schreiben will weil ich hatte versucht einen Roman zu schreiben.

00:23:14: Der Schreibstil war aber wohl zu literarisch um von einer Frau zu kommen und die Protagonistin war zu weiblich und das wird also wenn man etwas Literarisches schreiben will muss man halt dann das irgendwie anders machen und männlicher machen.

00:23:28: und als Frau ist es denn doch hat man mehr Erfolg wenn man nicht so literarische schreibt So.

00:23:33: Und diese ganzen Sachen sind, wo ich dann so denke ja okay es muss sich doch noch einiges ändern.

00:23:39: wenn von vornherein gesagt wird als Frau kann sie gerne Literare schreiben schon gar nicht wenn du eine Protagonistin hast die auch noch weiblich ist was auch immer sein soll das weibliche Mensch.

00:23:50: Das ist tatsächlich in der Kunst auch so habe ich erst vor kurzem gelernt war mir nicht bewusst wenn bekannt ist dass es eine Malerin war Weniger wird, also wird vom Preis her geringer veranschlagt als wenn das ein Künstler ist und relativ neutral mit sich ausgependelt.

00:24:11: Wenn das geschlechtes Künstlisch nicht bekannt ist.

00:24:15: Krass!

00:24:16: Wir haben sie auch damals J.K.

00:24:17: Rowling die hat ja damals auch mit ihren Initialien das veröffentlicht damit nicht klar wird dass das Buch von einer Frau ist.

00:24:23: Also es sind so Sachen wo man so denkt okay Es muss sich doch noch einiges ändern, bis wir da auf

00:24:30: einen

00:24:31: guten Wege sind.

00:24:32: Hätte Literaturgeschichte ja auch Sinn oft die Bücher von den Männern veröffentlicht worden?

00:24:35: Eigentlich haben sie die Frauen geschrieben.

00:24:37: Aber

00:24:37: das war halt... Pups!

00:24:40: Das kann ja nicht sein, aber es ist immer noch

00:24:44: so.

00:24:45: Also meine Mama hat mich glaube ich sehr stark gemacht als Frau oft und als Mädchen.

00:24:52: Das

00:24:54: hat sie schon in den Eightzeigern und neunzigern gut gemacht.

00:24:56: Und das ist jetzt was, was wir eben weitermachen müssen.

00:24:59: Weil wir leider immer noch kämpfen und dass nicht die Regel ist.

00:25:02: aber da habe ich glaube ich eine Kämpfernatur als Mama gehabt, die da auch in den Sechzehntgen-Sipzgern ihre Ellbogen ausgefahren hat, was er noch schwieriger war damals für

00:25:11: sich.

00:25:17: Ich habe jetzt gerade versucht nachzudenken wie das so bei mir war... Als ich die ersten Berührungen mit Feminismus hatte, war ich auch so komplett überrascht.

00:25:29: Ob es das noch braucht?

00:25:31: Tatsächlich so betraten.

00:25:34: Weil ich immer dieses Gefühl hatte ... Ich kann alles werden.

00:25:38: Das ist mir so mitgegeben worden.

00:25:40: Aber dann eben man wird erwachsen und merkt, dass es doch nicht zu einfach ist.

00:25:44: Und spätestens wenn man Mama wird, merkt man Mist!

00:25:49: Das mit alles ist gar nicht so wahr, wie ich das gedacht hatte.

00:25:55: Und irgendwie die neunzehntfünfziger rufen an und wollen ihre Hauswives zurück?

00:26:01: Das ist echt verrückt gewesen!

00:26:04: Jetzt auf einmal... ...zwanzig Jahre nachdem ich mit Feminismus in Berührung kam und mir dachte, dass ja, ich kann eh alles und hab alles und brauche nichts, denke ich mir jetzt oh Gott okay Ja, wir haben doch noch richtig viel zu tun.

00:26:20: Aber

00:26:20: eben und wir wollen das aber nicht nur da jetzt so dunkel skizzieren weil es soll ja darum gehen dass trotzdem es angebracht ist weiter auch wenn sich die Sachen langsam ändern sie stagnieren ja nicht und trotzdem weitermachen müssen unsere Töchter auch dafür stärken müssen dass sie da weiter machen müssen auf diesem Weg.

00:26:48: Also was total tolles Mittel ist, um zu sehen dass wir doch... weitergekommen sind, trotz allem ist es einfach sich Filme aus den Neunzigern anzukucken.

00:26:56: Und dann festzustellen okay das war ja wirklich ein merkwürdiges Gesellschaftsbild damals und wie gut dass es nicht mehr so ist.

00:27:03: Das hilft tatsächlich um sich klar zu machen einmal zu sehen womit sind wir eigentlich aufgewachsen hat uns geprägt.

00:27:11: Ja die fallen ja alle

00:27:12: reinweise durch

00:27:13: den Bechteltest oder?

00:27:14: Also das ist unfassbar.

00:27:17: ich habe letztens mit meinen Kindern ich weiß gar nicht mehr handlose Komödie aus Ende der Neunziger, also die ich damals auch witzig fand und auch meine Jungs haben dann irgendwann so gesagt, Mama bisschen komisch das habt ihr damals gut gefunden.

00:27:33: Und also das ist tatsächlich sehr heilsam und zeigt einem einfach okay es geht voran und das gibt einen irgendwie auch Hoffnung weil ich glaube dass lässt sich nicht zurückdrehen.

00:27:43: Also von daher Das sind dann so Gründe zu sagen, wir können trotz allem optimistisch sein.

00:27:49: Und wir haben ja tatsächlich viel erreicht und man sieht auch wie gesellschaftliche Veränderungen sich doch durchsetzen trotz aller Gegenströmung.

00:28:00: Wir hatten letztens über eine schrecklichste der Familie geredet mit Elbandi gegründet hat und in seiner Garage immer mit den Männern zusammen saßen, auf die Frauen und so.

00:28:12: Und dann haben auch wirklich alle Männer im Freundeskreis saßen da und sagten so was fanden wir cool?

00:28:17: Fanden wir lustig!

00:28:19: Da haben wir uns also... Was ist denn da passiert?

00:28:23: Wie heißt der?

00:28:25: Der macht ja jetzt mittlerweile ganz andere... Also, die haben sich ja auch mitentwickelt.

00:28:29: Gott sei Dank!

00:28:30: Aber da ist es mir ganz krass aufgefallen, weil ich dachte, so was habe ich mir als Kind die ganze Zeit reingezogen.

00:28:35: Wo Peggy Bundy nur dumm und schön am Sofa saß und er halt... Unglaublich würde man keine mehr anschauen wollen glaube

00:28:43: ich.

00:28:43: Ja also das ist.. Ich hab' tatsächlich beim James Bond Film, der letzte James Bond-Film bevor Daniel Craig das gemacht hat Und ich dachte dass wäre schon ein bisschen fortgeschrittener gewesen, das war ja Anfang der zwei Tausende auch.

00:28:58: Und da habe ich gesagt selbst also es war immer noch dieses Frauenbild, dieses Verächtliche und diese Art wieder dieses Eindimensionale.

00:29:06: Also den merkt man dann erst okay wir sind wirklich weitergekommen.

00:29:11: und daneben dahinter später siehst du denn Daniel Craig der weint und verletzlich ist Einer von den alten James Bond-Teilen.

00:29:18: Nie gemacht, ne?

00:29:19: Und ich weiß aber wie sich damals alle aufgeregt haben.

00:29:22: Der neue James Bond der Feinde verliebt sich!

00:29:25: Er hat Gefühle... Also das war ja tatsächlich revolutionär.

00:29:31: Seine Cranky haben meine

00:29:35: Augen.

00:29:36: Ja, aber warum?

00:29:38: Warum schauen gerade reihenweise Frauen Heated Rivalry an und lesen dieses Buch in dem zwei schwule Protagonisten eine Beziehung führen.

00:29:46: Und denken das ist das Beste was ich jemals gesehen habe weil die halt irgendwie ne Beziehungen führen wie wir es uns auch in Hedero.

00:29:52: normativen Beziehungswünschen würden ja.

00:29:55: Weil da Verletzlichkeit da ist, weil die da.

00:29:57: also das ist ja... und sowas wäre auch das finde ich auch ein Zeichen klar.

00:30:00: da ist auch noch viel schwierig finde ich ein ganz krasses Zeichen dafür, dass sich das sehr viel geändert hat.

00:30:05: Ja genau und ich finde natürlich muss man Missstände immer anerkennen weil sonst kann man sie ja nicht verändern wenn man sie nicht benennt.

00:30:12: aber das ist so was ich immer denke wir müssen uns auf das besinnen was auch schon passiert ist und das sozusagen als Ansporn nehmen das dann weiter zu machen und uns darauf zu fokussieren was es denn gibt's eigentlich auch alles Positives.

00:30:28: Das können wir bei den Nachrichten machen, es gibt tolle Websites und Kanäle auf Instagram die positive Nachrichten verbreiten das man einfach aus diesem Doom-Scrolling was ja zurzeit wirklich sehr leicht ist um rauskommt und dass dieser Lehmung die dann ja die ganzen Nachrichtenlage auf uns hat.

00:30:44: aber wenn wir halt gelähmt sind vor Angst dann können wir auch nichts machen und wir können halt nur wir müssen uns irgendwie aktivieren und den Schwung nutzen.

00:30:52: Ja eben, das meine ich.

00:30:53: Wenn wir jetzt nur Doom scrollen und dann wirkt alles so negativ, dann komme ich nicht in die Kraft.

00:30:58: oder denke ich mir was solls denn noch bringen?

00:31:00: Es sich auf der ganzen Welt nur... Aber wenn ich hin und wieder auch hinschauke aber die Bewegungen die es gab haben auch etwas gebracht Länder, in denen jetzt Gesetze geschaffen wurden.

00:31:11: Nur Ja heißt ja oder?

00:31:13: Und es gibt andere Länder die das prüfen.

00:31:14: Das sind Sachen wo man sagt Bewegungen haben auch wirklich Veränderung geschaffen.

00:31:19: also lohnt sich Bewegung.

00:31:21: Lohnt sich laut sein.

00:31:22: Lohnt sich zusammen schließen und mutig sein und Missstände anprangern.

00:31:28: Weil wenn ich nur die Missständes sehe werde ich nicht in die Gänge kommen.

00:31:32: Also das ist doch weil man weiß ja manchmal gar nicht wo soll ich eigentlich anfangen?

00:31:36: Und da habe ich auch im Buch zitiere ich dann das Buch MoMo, was sehr profetisches Buch ist.

00:31:42: Die grauen Männer sind für mich ja das Sinnbild von... Stehen für mich so fürs Social Media.

00:31:47: Michael Ende war da sehr, sehr prophetisch, was das betrifft!

00:31:51: Sie stillen uns halt die Zeit und unsere Energie.

00:31:56: Dann gibt es diese Szene mit Beppo dem Straßenkehrer, der gefragt wird wie er das eigentlich schafft, diese lange Strecke zu fegen?

00:32:02: Der sagt dann einfach Ja, ich besinn' mich immer nur auf den nächsten Besenstrich und macht den.

00:32:06: Also wenn man glaubt, man wird schlagen von dem was zu tun gibt das einfach zu unterteilen in überschaubare Häppchen und einen Schritt nach dem anderen zu gehen und das finde ich wir sollten da mehr alle so sein wie Beppo und sagen okay ich mache jetzt erstmal die nächsten Schritt und danach mach' ich den nächsten Schritt.

00:32:22: Das ist nur leider ganz ganz oft leichter gesagt als getan Und das muss man auch üben.

00:32:28: wie alles andere auch

00:32:34: Gibt's da ein paar Ich weiß nicht.

00:32:35: Initiativen, Verbindungen oder so?

00:32:38: Wo du sagst da kann man sich vielleicht... ich weiß nicht anschließen mal nachgucken was die machen wie man die unterstützen kann.

00:32:44: Also ich glaube dann muss jeder finden was für ihn halt so

00:32:48: oder

00:32:49: welches Thema wichtig ist ob man sagt ich will jetzt Richtung Teamerwandel gehen oder Frauenrechte und so weiter wobei letztlich greift alles ineinander über weil unter dem Klimawandel.

00:33:00: Die Ersten, die drunter leiden sind Kinder und Frauen.

00:33:03: Leider bei ganz vielen Sachen so.

00:33:04: also diese Themen, die greifen irgendwie alle ineinander.

00:33:08: aber ich glaube auch sowas kann ein dieses Gefühl von Handlungsfähigkeit zurückgeben wie ... Wenn man zumindest sagt, ich unterstütze finanziell was wenn ich schon keine Zeit habe.

00:33:20: Also mit einem kleinen Betrag.

00:33:22: Genauso kann man mit seinen Kindern so Sachen machen.

00:33:25: Ich zum Beispiel mit meinen Kindern wir räumen immer am Strand auf und wenn wir am Strand spazieren gehen, wir wohnen ja nach Ostsee.

00:33:31: Räumen wir mal den Müll weg vom Strand.

00:33:33: Und das ist halt einfach ganz einfaches Mittel um zu zeigen hier... Man sieht das ja auch, der Strandabschnitt sieht sauberer aus.

00:33:40: Also ganz unmittelbar und man kann erklären dass es für die Tiere gut ist und so weiter.

00:33:45: also solche kleinen Sachen das kann man ja überall im Alltag eigentlich machen.

00:33:50: Das muss ja nicht immer das große sein aber das zeigt ja nur noch den Kindern du kannst etwas machen und wir alle können unseren Teil zu beitragen und aus ganz vielen Kleinen wird dann halt ein großes

00:34:00: Ja, und es schärft ihr Bewusstsein.

00:34:02: oder ich habe das bei meinem Sohn gemerkt weil wir die letzten zwei Jahre beim Dorfputz mitgemacht haben.

00:34:08: Wo man bei der Feuerwehrstation Zangen und Säcke abholen darf von Handschuhe Und dann durchs Dorf geht in Abschnitte eingeteilt und dann ist Dorf früher fein macht quasi und und dabei er war so entsetzt und hat gemeint was da alles so rund liegt was die Leute alles wegwerfen.

00:34:27: Dadurch kommt er auch gar nicht mehr auf die Idee irgendwie sein Zeug wegzuwerfen, weil wir haben das ja schon weggeputzt.

00:34:34: Und es ist bewusst sein dafür wie wir mit Müll umgehen und mit so einer kleinen Aktion für ihn auch schon ganz nachhaltig also nicht nur am Tag danach sondern Monate später.

00:34:45: Mama kannst du das für mich einstecken?

00:34:48: Nicht, dass es irgendwo runterfällt.

00:34:50: Ja, das bin ich auch.

00:35:02: Ja, aber das

00:35:05: ist tatsächlich für das Bewusstsein zu schärfen und da gibt es ja in ganz vielen Bereichen.

00:35:12: Also man kann mithelfen bei Krüttenzau und die Krüten im Eimer morgens über die Straße zu bringen beim Umweltamt nachfragen.

00:35:19: Die freuen sich wenn man damit helfen kann.

00:35:21: also es gibt so viele Möglichkeiten.

00:35:26: Es fängt bei sowas an, wie dass man seinen Kindern sagt.

00:35:28: Wenn ein neues Kind in deine Klasse kommt dann lächle die an und dann nimmt er mit und zeigt der was?

00:35:33: Und schon hat man einfach etwas getan das ein anderes Kind sich besser fühlt.

00:35:36: und diese ganz vielen kleinen Sachen, das finde ich so unfassbar wichtig, dass man das zeigt wir müssen weil sonst wirst du ja verrückt wenn du denkst du musst jetzt die große Weltrevolution starten wo fangst du eigentlich an?

00:35:50: und da macht halt keiner was und einfach das zu sagen wir machen jeder das was wir können tolerieren, auch dass jeder unterschiedlich viel Kraft hat und unterschiedlich viele kann je nach Lebenssituation.

00:36:01: Auch das gehört dazu, dass wir das unseren Kindern beibringen.

00:36:07: Das mit dem neuen Kind in der Klasse, das darf man auch bitte den Söhnen sagen.

00:36:11: Nicht dass

00:36:12: wieder die Mädchen sind, die für Soziales

00:36:14: gut wohlgefühlen,

00:36:16: sondern eben gerade auch so den Sönen mal, wenn ein neues Kind kommt, dem helfen anzukommen einfach.

00:36:24: Das können nämlich Jungs genauso wie Mädchen.

00:36:28: Also da war ich auch sehr stolz auf meinen Sohn, der dann mal erzählte, die hatten einen Kind in einer Klasse... sehr außenseiter war und mit dem irgendwie niemand zusammenarbeiten wollte, bei Gruppen arbeiten.

00:36:41: Und mein Sohn war mal derjenige, der das dann gemacht hat.

00:36:44: Da war ich tatsächlich sehr stolz auf ihn, dass er einfach so von sich aus gesagt hat, ich mach' es jetzt nicht, lass den nicht alleine dastehen und sich da auch gegen die Mehrheit der anderen Kinder durchgesetzt hat.

00:36:55: Solche Sachen können für das betroffene Kind echt einen riesigen Unterschied machen!

00:37:01: Genau so wie im Sportunterricht.

00:37:03: Wenn jemand nicht gut ist, werden dann alle laut aufstehen wenn der in die Fußballmannschaft kommt.

00:37:09: oder soll er nicht bei uns hin einfach den eigenen Kindern beizubringen?

00:37:12: Nein ihr macht da nicht mit!

00:37:13: Ihr nehmt denen mit auf weil jeder kann halt andere Sachen gut.

00:37:17: das finde ich auch total wichtig und das kann halt einfach auch die Psyche von manchen Kindern wirklich retten.

00:37:25: wenn sie wissen es gibt Kinder die sind nicht gegen mich.

00:37:30: So haben wir durch die Erziehung der nächsten achtsamen, umweltbewussten und empathischen Generation auch so kleine Schritte in Richtung gute Zukunft.

00:37:44: Das finde ich ohne dass man wie du gesagt hast die Weltrevolution starten.

00:37:49: Wir machen es halt im kleinen...

00:37:51: Ja, da fängt es ja tatsächlich schon an.

00:37:53: Und wenn dann das andere Freunde vielleicht übernehmen oder die darüber diskutieren

00:37:58: usw.,

00:37:59: dann sind spreaded das auch auf andere und springt über.

00:38:02: Das finde ich nicht zu unterschätzen was das ausmachen kann.

00:38:09: Es

00:38:11: startet mit einer Idee oder einer netten Geste und kann ganz groß werden.

00:38:15: Ja, also ich hatte das mal... Das fand ich total schön!

00:38:18: Da stand ich an der Supermarktkasse und es war eine ewig lange Schlange.

00:38:22: aber vor mir war so ne ältere Dame und die redete mit der Kassiererin und die Kassieren war so nett und hat mit ihr geredet und sie gefragt wie geht's ihr?

00:38:29: Obwohl er diese lange Schlangen war und die anderen Leute hinter mir fingen alle anzustöhnen und waren total genervt.

00:38:36: Und da meinte die Kassierin hat sich dann bei mir entschuldigt, weil ich war die Nächste und meine, oh das ist jetzt so lange gedauert.

00:38:40: aber diese alte Frau ich weiß dass die niemanden hat.

00:38:44: Ich bin die einzige Person, die mit ihr am Tag redet und dann nehme ich mir auch die Zeit.

00:38:50: Und ich fand das so schön!

00:38:51: Ich hab da noch sehr gesagt, ich fand es gerade einfach total schön diese Vorstellung du bist eine alte Frau und lebst alleine und gehst einmal am Tag zum Einkaufen und außer den Arzt besuchen ist es so der einzige soziale Kontakt, den Du hast.

00:39:04: und dass ich fand was super, wenn wir mehr so empathische Menschen hätten statt die... die so auf andere Menschen zugehen, wäre unsere Welt wirklich ein bisschen besser und gewisse Menschen hätten auch nicht ganz so viel Erfolg.

00:39:21: Ja, wir wissen alle

00:39:23: wer

00:39:26: gemacht

00:39:29: ist.

00:39:30: Was ist denn wenn du dir eine Botschaft aussuchen dürftest?

00:39:34: von deinen Botschaften.

00:39:35: Aus meinem Buch?

00:39:39: Ich hatte noch mehr Kapitel, ich musste natürlich Sachen streichen wie immer.

00:39:45: Ich glaube tatsächlich das Wichtigste an allem ist du darfst auf dich hören weil da steckt eigentlich auch alles ein bisschen mit drin.

00:39:57: Du darfst Genauso nehme ich mit drin das Kapitel, du darfst Grenzen setzen.

00:40:03: Du darfst dir Verbündete suchen wenn dein Gefühl dir sagt, ich brauche jetzt jemanden der an meiner Seite steht und darfst wütend sein.

00:40:08: also in diesem... du darfest auf dich hören, du durfst weinen, du Durfst träumen.

00:40:12: Da steckt eigentlich alles in diesem vielleicht das Kapitel was am meisten zusammen fasst wo alles mit rein fließt.

00:40:19: deshalb würde ich das mitgeben.

00:40:24: Dann würde ich sagen steigen wir hiermit, du Darfst Auf Dich Hören Aus dieser Folge aus, sag uns nochmal.

00:40:33: Wo ist dein Buch gibt, wo man dich findet?

00:40:35: Wo man lesen kann was du alles noch so schreibst.

00:40:38: Was du sonst noch geschrieben hast und eben wieder ein neues Buch heißt.

00:40:43: Genau das heisst sei mutig.

00:40:44: gerade jetzt Es ist tatsächlich gibt es über alle Buchhandel hoffe ich Ihnen.

00:40:50: davon

00:40:51: gehen wir aus.

00:40:52: genau und Man findet mich vor allen Schreibe ich für den Spiegel und die süddeutsche die Brigitte und die Eltern und man findet mich auf Instagram unter meinem Namen, wo ich auch fast jeden Tag meinen Semf zudem gebe was gerade in der Mail zu passieren.

00:41:09: Genau und ich rede ganz viel bei diesen Themen.

00:41:12: also ich halte auch viele Vorträge auch zu diesem ganzen Thema Familienpolitik modernes Eltern sein das geht nämlich alles ineinander über.

00:41:22: Findet man da die Termine auf deiner Website, wenn wir jetzt sagen, ich würde die Natalie total gerne mal live sehen?

00:41:28: Ja.

00:41:28: Wenn ich es schaffe sie zu öftralisieren sollte das rein theoretisch sein, wenn ich dann nicht auch noch das Passwort verlegt habe was in dem Stress ja auch manchmal... Oder

00:41:36: ob ich... Das kann natürlich auch passieren.

00:41:39: Oder auf Insta hast

00:41:40: du das?

00:41:40: Genau und da hab' ich

00:41:43: das eigentlich auch.

00:41:44: Schaut auf InstA dass er dafür folgt,

00:41:46: was Natalie macht!

00:41:49: Sehr gut.

00:41:50: Ja dann, vielen lieben Dank Nathalie.

00:41:55: Dass du erstens mal dieses tolle Thema geschrieben hast diese Briefe zusammengefasst hast die uns so viel Mut und Kraft mitgeben für uns und unsere Kinder Und dass du mit uns die letzte Folge mit Gast gestaltet hast das ist heute auch ein bisschen emotional glaube ich Aber dass wir mit so einer schönen Botschaft rausgehen dürfen aus unserer langen Reise und jetzt tatsächlich auch mutig in neue Sachen starten.

00:42:26: Ja, aber euch auf jeden Fall lieben Dank für all die Arbeit, die ihr in das Ganze gesteckt habt und die positiven Botschaften, die Ihr denn ausgesendet habt!

00:42:35: Danke schön.

00:42:36: Danke dir!

00:42:37: Gut, dann schaltet nächste Woche ein letztes Mal ein.

00:42:41: Katharina und ich schauen nochmal zurück auf Hundertfünfzig

00:42:45: Folgen

00:42:45: Mama für Sorge und erzählen noch ein bisschen was wie es bei uns weitergeht damit ihr bis wohl unsere Reise

00:42:51: hingeht

00:42:53: warum wir aufführen und verpasst das nicht.

00:42:57: und dann wünschen wir euch alles Gute und Natalie auch alles Gutes.

00:43:01: Ja, vielen Dank.

00:43:02: Wir lesen

00:43:02: uns in dem Fall.

00:43:04: Genau.

00:43:06: Danke schön.

00:43:07: Alles Gute!

00:43:07: Tschüss!

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